Weltweit gesehen nimmt der Absatz von Elektroautos zu, wie aus einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach hervorgeht. In China überschritt dieser im vergangenen Jahr erstmals die Grenze von einer halben Million Fahrzeugen. Unter den 507.000 Neuzulassungen (plus 53 Prozent) dominierten mit 409.000 Einheiten die reinen eFahrzeuge. In den USA stiegen die Neuzulassungen um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 157.000 Einheiten verkauft, darunter 84.000 rein batteriebetriebene Modelle.

Absoluter Spitzenreiter in Europa bleibt aufgrund der starken staatlichen Förderung Norwegen mit rund 45.000 Neuzulassungen (plus 38 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Großbritannien mit 37.000 Einheiten (plus 29 Prozent) und Frankreich mit 29.179 Einheiten (plus 28 Prozent). Deutschland hinkt nach wie vor hinterher: Hierzulande wurden nur 25.154 eMobile zugelassen, von denen 11.410 Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor auskommen. Der Zuwachs von 24 Prozent geht allein auf das Konto der Plug-in-Hybride.

Für die kommenden Jahre erwartet das CAM kaum Wachstumsraten. Eine deutliche Steigerung könnte jedoch 2020 folgen, wenn die Produktanstrengungen der Hersteller und die staatlichen Regulierungen voll greifen.