Für zivile Drohnen am Himmel gelten ab sofort zusätzliche Regeln. Für größere Fluggeräte ist jetzt sogar eine Art Führerschein Pflicht. Der Grund? Piloten melden im deutschen Luftraum im Umfeld großer Flughäfen immer mehr Zwischenfälle mit Drohnen. In dem Regelwerk „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ stehen alle wichtigen Grundsätze für den Umgang mit kleinen und großen Drohnen – egal ob gewerblich oder privat. Darin heißt es u. a., dass ein Führerschein für Drohnen ab 2 Kilogramm Startgewicht durch eine Pilotenlizenz oder eine Prüfungsteilnahme nachgewiesen werden muss, wobei ein Mindestalter von 16 Jahren gilt. Nach einer aktuellen Übersicht des Luftfahrt-Bundesamtes gibt es bislang 18 Stellen, darunter Flugschulen und Ingenieurbüros, wo die Prüfung abgelegt werden kann. Die Zertifizierung hat aber erst im Juli begonnen, es dürften also noch einige hinzukommen. Die künftigen Drohnenpiloten müssen Prüfungsfragen aus den Fachgebieten Luftrecht, Meteorologie und Navigation in einem Fragebogen ausfüllen. Die Fragen können aber auch mündlich oder online beantwortet werden. Die Preise für den Nachweis variieren, denn die Gebühren dürfen von den anerkannten Stellen selbst festgelegt werden.

So sind die Erfordernisse aufgeteilt.