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2013 hat das Münchner Start-up unu den smarten Elektroroller mit portablem Akku entwickelt. Die Idee zu unu kam den Schulfreunden Elias Atahi und Pascal Blum 2012 während ihres Studiums in Asien. Sie entwickelten die Vision, allen Menschen das volle Potenzial ihrer Stadt zugänglich zu machen. „Die Idee zu unu kam uns, als wir in Asien studierten und selbst erfahren haben, wie Roller – und insbesondere Elektroroller – uns einen ganz neuen Zugang zu den Städten ermöglichten“, sagt CEO Pascal Blum. Das Potenzial von Großstädten wie Shanghai, Peking und Singapur übte eine große Faszination auf sie aus. „Gleichzeitig fiel uns aber auf, wie schwierig es für die Menschen ist, dieses Potenzial auszuschöpfen, da die Mobilität dort sehr eingeschränkt ist“, ergänzt der Co-Founder. Aus dieser Lücke entstand die Gründungsidee zu unu. Gemeinsam mit Mathieu Caudal, der zuvor für MAN und Volvo gearbeitet hatte, brachte das Team nur zehn Monate nach Gründung einen bezahlbaren und TÜV-zertifizierten Elektroroller auf die Straße, der wie eine Vespa aussieht – mit 50 Kilometer Reichweite und portablem Akku. Dabei bricht unu fundamental mit bisherigen Vertriebsmodellen. Ähnlich wie Tesla vertreiben die Gründer ihre Elektroroller ohne Zwischenhändler und zusätzlich über sogenannte „Pioniere“ – Markenbotschafter, bei denen Interessenten kostenlose Probefahrten vereinbaren können. Die Roller werden online konfiguriert und aus der Fabrik direkt „out of the box“ bis an die Haustür geliefert. Für das Konzept wurden die unu-Gründer vom Forbes Magazine in die 30-under-30-Liste und damit zu den vielversprechendsten Jungunternehmern Europas gewählt.

Die drei Gesichter hinter unu: Erst vor Kurzem durfte sich das Gründerteam um Pascal Blum, Mathieu Caudal und Elias Atahi (v. l. n. r.) über eine weitere Finanzspritze von 7,5 Millionen Euro freuen.

Von der Idee zum ersten Produkt

2014 kam das erste Produkt – der Elektroroller mit portablem Akku – auf den deutschen Markt. Der gute Start in Deutschland veranlasste die drei Gründer 2015, ihren Firmensitz nach Berlin zu verlegen. „Berlin bietet das perfekte urbane Umfeld, in dem wir uns und unsere Firma weiterentwickeln konnten. Die Rahmenbedingungen hier, gerade für Start-ups, sind einfach großartig“, meint Atahi. Seit Anfang März 2015 sitzt das unu-Team am Tempelhofer Ufer und ist dort Teil der Factory Berlin, einem Start-up-Campus, in welchem auch Unternehmen wie Twitter, Pinterest und SoundCloud ansässig sind. Im Juni des gleichen Jahres startete das junge Mobilitätsunternehmen den Verkauf im Nachbarland Österreich. Vier Monate später folgte als nächster Schritt der Markteintritt in die Schweiz. Aufgrund des enormen Erfolges wurde schließlich die Mitarbeiterzahl auf 45 erhöht, um der Nachfrage auf Dauer gerecht werden zu können. 2017 steht ganz im Zeichen der internationalen Expansion und des Wachstums. So konnten die Berliner Jungs weitere Geldgeber von ihrem Konzept überzeugen und insgesamt 7,5 Mio. Euro einheimsen. Genug Kapital, um ein Update des beliebten unu auf den Markt zu bringen und in die Entwicklung kommender Produkte zu investieren. Das bedeutet auch, neue Märkte zu erobern, wie z. B. Frankreich. Co-Founder Mathieu Caudal über den Markteintritt in seinem Heimatland: „Frankreich ist für uns der wichtigste Wachstumsmarkt nach Deutschland. Gerade für eine Megacity wie Paris ist der Roller die perfekte, cleane Mobilitätslösung.

Was ist dran am unu-Roller?

In den vergangenen Monaten hat das Berliner Start-up eine ganze Reihe neuer Features entwickelt und bringt mit dem neuen unu Scooter nun ein komplett runderneuertes Produkt auf den Markt. Neben sieben neuen Farben und einer verlängerten Sitzbank mit ausreichend Platz für zwei Personen wurde der Roller vor allem technisch überarbeitet. „Wir haben einen leistungsstarken Bosch-Motor verbaut, der zu jeder Zeit eine konstante Geschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht – selbst bei niedrigem Batteriestand”, so Caudal. „Dazu liefern wir einen verbesserten Akku, der lautlos und innerhalb von 5 Stunden an jeder Steckdose voll aufgeladen werden kann.” Dank des portablen Akkus bringt es der unu jetzt auf bis zu 100 Kilometer Reichweite. Geladen wird in der Steckdose zu Hause, denn der Elektroroller-Akku mit Lithiumionen lässt sich ganz einfach aus dem unu nehmen.

unu - der eRoller - Akku laden in Wohnung
unu - der eRoller - auf einer Brücke
unu - der eRoller - Heck
unu - der eRoller - Front

FACTS-CHECK

  • Neupreis bereits ab 1.799 Euro – je nach Ausstattung
  • Reichweite bis zu 50 km bzw. 100 km mit zwei Akkus – je nach Fahrverhalten
  • Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, auch bei niedrigem Batteriestand • Erhältlich in 7 neuen Lack- und 3 Sitzlederfarben
  • Bosch-Motorisierung mit 1.000 W, 2.000 W und 3.000 W (Höchstgeschwindigkeit unabhängig von der Motorstärke)
  • Sitzbank mit Platz für 2 Personen und Helmaufhängung
  • Automatisches Frontlicht und Bereifung von Heidenau
  • Bosch-Service in über 100 lokalen Werkstätten

Und so einfach geht’s

Auf www.unumotors.com kann der Elektroroller – ohne teure Zwischenhändler – konfiguriert und bestellt werden. Interessierte können den neuen Roller testen und über die Website eine kostenlose Probefahrt vereinbaren. Weiterer Vorteil: Der neue unu Scooter kommt in einer Box bis vor die Haustür. Auf Wunsch bereits versichert. Einfach Nummernschild befestigen und mit dem Elektroroller losfahren!