Das Ladeinfrastrukturproblem in Deutschland soll mit 5.000 Schnellladesäulen bis 2020 gelöst werden. Insgesamt 200 Mio. Euro Fördergeld stehen dem Bundesverkehrsministerium dafür zur Verfügung.

Ziel ist, in der selbst ernannten Autonation Deutschland endlich eine funktionsfähige Basis für die Energiewende im Verkehr zu schaffen. Von den ersten 2.500 Säulen entstehen je 430 Ladepunkte in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, je 186 in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz und je 90 in Berlin, Schleswig-Holstein und Sachsen. Brandenburg, Hamburg und Sachsen-Anhalt erhalten je 60 Säulen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und das Saarland je 46 Standorte. Perspektivisch sollen bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung möglich sein.

Auch das Bezahlsystem wird vereinheitlicht. Die Abrechnung erfolgt dann entweder über EC- oder Kreditkarte oder über eine webbasierte Anwendung. Geladen werden kann 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche, nachts und an Feiertagen.