Die EU hat Berichte zurückgewiesen, sie plane eine Quote für emissionsfreie Autos. Stattdessen fordert sie strengere CO2-Auflagen, um den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen. Die Rede ist jetzt von Einsparungen zwischen 25 und 35 Prozent. Als Ausgangswert soll aber nicht mehr der bisherige Grenzwert von 95 Gramm herangezogen werden, sondern der Ausstoß von 2021. Der Grund? Die bisherigen Grenzwerte wurden auf der Grundlage von Abgastests festgelegt, die mit der Realität auf der Straße nicht viel zu tun hatten. In dem geplanten Gesetzespaket soll zudem vieles freiwillig erfolgen. Wer einen bestimmten Anteil seiner Flotte mit „sauberen Autos“ bestückt (darunter fallen neben akkubetriebenen Autos auch Technologien wie Hybridmotoren oder Wasserstoffantrieb), der kann bei den CO2-Grenzwerten mit einem Entgegenkommen der EU rechnen.