Die Hansestadt Rostock will die Umwelt entlasten. Dafür hat die deutsche Firma Neptun Ship Design ein Zukunftskonzept entwickelt. Es sieht vor, die geografische Lage an der Warnowmündung strategisch zu nutzen und den öffentlichen Nahverkehr durch die Einbeziehung der Wasserwege zu ergänzen. Möglich soll dies durch Elektrofähren werden, die von Anlegestelle zu Anlegestelle pendeln – lautlos und emissionsfrei.

Rostock eFähre - Quelle: www.siemens.de
Rostock eFähre - Quelle: www.siemens.de

Rostock plant den Einsatz von eFähren nach dem Vorbild der Ampere in Norwegen. Fotos Quelle Siemens

Die sogenannten Neptun Hopper, die in Rostock zum Einsatz kommen, sind rein batteriebetriebene Schiffe, deren Lithium-Ionen-Akkus sowohl über Solarpanels auf dem Dach als auch mithilfe eines automatisch gesetzten Anschlusses an den Anlegern geladen werden. Die Batterie-, Lade- und Antriebstechnik kommt dabei von Siemens. Geplant ist, dass die Fahrgäste über eine App die nächste Anlegestelle der eFähren sowie An- und Ablegezeiten finden und entsprechend zusteigen können. Vorgesehen ist auch die Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und Rollstühlen. Als technologisches Vorbild für die Neptun Hopper dient die Ampere, die erste eFähre der Welt, die seit 2015 ihren Dienst in Norwegen verrichtet.