E-Roller lernen: Wie du sicher und rechtssicher mit Elektrorollern startest
Ein E-Roller, ein elektrisch angetriebenes Zweirad mit Sitz und Handgriffen, das in Deutschland meist als Kleinkraftrad klassifiziert wird. Auch bekannt als Elektroroller, ist er eine praktische Alternative zum Auto – besonders in der Stadt. Aber bevor du losfährst, musst du wissen, was erlaubt ist, was du brauchst und wo du Fehler machst, die teuer werden können.
Der größte Irrtum? Dass du keinen Führerschein brauchst. Stimmt – aber nur für Roller mit maximal 15 km/h und einer Prüfbescheinigung. Für alle anderen, also die meisten Modelle mit 20 oder 25 km/h, brauchst du entweder den Mofa-Führerschein oder den Führerschein der Klasse AM. Wer das nicht weiß, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Haftung im Unfallfall. Und die Versicherung? Die ist Pflicht. Die Haftpflicht kostet im Jahr meist zwischen 50 und 100 Euro – je nach Alter, Wohnort und Modell. Teurere Modelle mit mehr Leistung oder Vollkasko können doppelt so viel kosten. Aber das lohnt sich, wenn du in der Stadt unterwegs bist und mit Fahrradwegen, Ampeln und Fußgängern rechnen musst.
Was du beim Kauf beachten solltest? Der Akku, die Energiequelle, die entscheidet, wie weit du kommst und wie lange der Roller hält. Ein 500-Wh-Akku reicht für die meisten Stadtfahrten – bis zu 60 Kilometer Reichweite sind realistisch. Aber Achtung: Ein Akku hinten am Rahmen macht das Fahrverhalten instabil. Besser ist ein eingebauter Akku im Rahmen – das senkt den Schwerpunkt und macht den Roller sicherer. Auch der Motor, der Antrieb, der zwischen 250 und 500 Watt Leistung hat und direkt vom Gesetz geregelt wird ist entscheidend. 250 Watt reichen für flaches Gelände, 500 Watt brauchst du, wenn du oft Berge erklimmen willst oder mit Gepäck unterwegs bist.
Und was ist mit den Modellen von Mifa? Die Marke gibt es nicht mehr – seit 2024 heißt sie UrbanRide. Aber die günstigen E-Roller sind immer noch da, und sie sind immer noch eine gute Wahl für Alltagsfahrten. Egal, ob du einen Roller bei Lidl, im Online-Shop oder beim Händler kaufst: Prüfe immer die Zulassung, die Versicherungsplakette und ob du den richtigen Führerschein hast. Sonst läufst du Gefahr, dass dein Roller am Straßenrand steht – und du nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit verlierst.
Unten findest du alle wichtigen Infos, die du brauchst: von den Gesetzen über die Kosten bis zu den besten Kaufzeiten und den Modellen, die wirklich halten, was sie versprechen. Kein Werbeblabla – nur das, was du wirklich wissen musst, um sicher und legal unterwegs zu sein.
18
Nov
Ist E-Roller fahren schwierig? Nein - aber es braucht Übung. Erfahren Sie, was wirklich wichtig ist: von der ersten Fahrt bis zum richtigen Umgang mit Verkehr, Wetter und Gesetzen in Deutschland.
Weiterlesen