E-Scooter Tipps: Alles, was du wirklich brauchst
Ein E-Scooter, ein elektrisch angetriebener Zweiradroller für den Stadtverkehr, der in Deutschland seit 2019 legal auf Radwegen und Straßen fahren darf. Auch bekannt als Elektroroller, ist er eine der praktischsten Lösungen für kurze Strecken – aber nur, wenn du die Regeln, Kosten und Sicherheitsfallen kennst.
Was viele nicht wissen: Ein E-Scooter ist nicht einfach nur ein Motorrad ohne Sitz. Er hat eigene Gesetze, eigene Kosten und eigene Risiken. Du brauchst eine Haftpflichtversicherung, eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung, die Schäden an Dritten abdeckt und mit einer Plakette am Roller gekennzeichnet sein muss – sonst drohen Bußgelder bis zu 100 Euro. Und nein, ein Helm ist nicht Pflicht, aber wer ihn nicht trägt, riskiert schwere Verletzungen bei einem Sturz. Die Vorderbremse ist dein bester Freund, nicht die Hinterbremse – das haben Unfallstatistiken klar gezeigt. Und wer glaubt, ein billiger E-Scooter von einem unbekannten Anbieter sei ein Schnäppchen, der irrt. Die Akkus von günstigen Modellen halten oft nur 12 bis 18 Monate, dann kostet der Ersatz mehr als der Roller selbst.
Die Kosten laufen nicht nur über den Kaufpreis. Jedes Jahr zahlt du für Versicherung, Wartung, Strom und gelegentliche Reparaturen zwischen 500 und 950 Euro. Der Stromverbrauch ist zwar niedrig – nur 1,50 bis 3 Euro pro 100 km – aber die Batterie wird mit der Zeit schwächer. Und wenn du deinen Roller draußen abstellst, weil du keinen Platz hast, dann leidet die Elektronik unter Regen, Kälte und Diebstahl. Einige Modelle sind wetterfest, die meisten aber nicht. Und wenn du in den Urlaub fährst: In manchen Ländern darfst du deinen Roller nicht mitnehmen, in anderen brauchst du eine zusätzliche Versicherung. Ein Mietroller vor Ort ist oft die bessere Wahl.
Der beste Zeitpunkt, um einen E-Scooter zu kaufen, ist zwischen November und Februar. Dann räumen Händler alte Modelle ab, um Platz für neue zu machen – und du sparst bis zu 30 Prozent. Aber achte auf die Fahrerlaubnis: Nur Roller mit max. 20 km/h und max. 500 Watt Leistung darfst du ohne Führerschein fahren. Für schnellere Modelle brauchst du eine Mofa-Prüfbescheinigung oder einen Führerschein. Und vergiss nicht: Handy benutzen während der Fahrt ist verboten – und kostet 55 Euro Bußgeld. Es geht nicht um Kontrolle, es geht um Sicherheit.
Du findest hier alle praktischen Tipps, die du brauchst: Wie du die Kosten senkst, wie du sicher bremst, welche Papiere du immer dabei haben musst, warum du auf bestimmte Marken achten solltest und wann ein gebrauchter Roller wirklich lohnt. Kein theoretisches Geschwafel. Nur das, was du brauchst, um in Deutschland legal, sicher und günstig mit deinem E-Scooter unterwegs zu sein.
8
Dez
E-Scooter fahren ist praktisch, aber nur, wenn du die Regeln kennst. Erfahre, wo du fahren darfst, was du nicht tun solltest und wie du dich vor Bußgeldern und Unfällen schützt - mit klaren Tipps für Deutschland.
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