Ein Elektroroller ist praktisch, leise und umweltfreundlich - aber wie viel Strom zieht er wirklich? Viele denken, dass ein Elektroroller fast keinen Strom verbraucht. Tatsächlich ist der Verbrauch oft höher, als man denkt - besonders wenn man mit vollem Gepäck, gegen den Wind oder in der Stadt mit vielen Stopps fährt. Hier schauen wir uns an, wie viel Strom ein Elektroroller wirklich braucht, wie sich das auf deine Stromrechnung auswirkt und was du tun kannst, um den Verbrauch zu senken.
Wie viel Strom verbraucht ein Elektroroller pro 100 km?
Ein typischer Elektroroller für den Stadtverkehr verbraucht zwischen 5 und 10 kWh pro 100 Kilometer. Das klingt wenig - aber vergleiche es mit einem Auto: Ein Benziner braucht etwa 6 bis 8 Liter pro 100 km. Bei 1,80 € pro Liter sind das 10,80 bis 14,40 €. Ein Elektroroller mit 7 kWh Verbrauch kostet bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh nur 2,10 € für dieselbe Strecke. Das ist mehr als sechs Mal günstiger.
Doch das ist nur die durchschnittliche Zahl. Wer mit einem leistungsstarken Modell wie dem Segway Ninebot MAX ist ein Elektroroller mit 350-Watt-Motor und 60-Volt-Akku, der bei voller Ladung bis zu 65 km Reichweite bietet. fährt, verbraucht oft 8-10 kWh/100 km. Ein günstigeres Modell wie der Xiaomi Electric Scooter Pro 2 ist ein Elektroroller mit 300-Watt-Motor und 36-Volt-Akku, der bei optimalen Bedingungen 45 km Reichweite erreicht. kommt auf nur 4-6 kWh/100 km.
Wie viel kostet eine volle Ladung?
Die meisten Elektroroller haben Akkus mit einer Kapazität zwischen 300 Wh und 1.000 Wh. Ein typischer Roller mit 500 Wh Akku braucht also 0,5 kWh pro Ladung. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 € pro kWh kostet eine volle Ladung nur 15 Cent. Das ist weniger als ein Kaffee.
Wenn du jeden Tag 20 km fährst und dein Roller 6 kWh/100 km verbraucht, dann brauchst du pro Tag etwa 1,2 kWh. Das sind 36 kWh im Monat - also 10,80 € Stromkosten. Vergleich das mit dem Sprit für ein Motorrad: Bei 3 Liter/100 km und 1,80 €/Liter wären das über 32 € im Monat. Der Elektroroller spart also nicht nur Strom - er spart Geld.
Was beeinflusst den Stromverbrauch?
Der Verbrauch hängt nicht nur vom Modell ab. Faktoren wie Gewicht, Fahrgewohnheiten und Wetter spielen eine große Rolle.
- Gewicht: Jedes zusätzliche Kilo - ob du, dein Rucksack oder dein Einkauf - erhöht den Verbrauch. Ein 90 kg schwerer Fahrer verbraucht bis zu 20 % mehr Strom als ein 60 kg schwerer.
- Tempo: Bei 25 km/h verbrauchst du deutlich weniger als bei 30 km/h. Jeder zusätzliche km/h kostet Energie. Die meisten Roller sind auf 25 km/h begrenzt - das ist der effizienteste Bereich.
- Steigungen: Ein Anstieg von 5 % erhöht den Verbrauch um bis zu 30 %. In Leipzig, mit vielen Hügeln in den Stadtteilen wie Lindenau oder Plagwitz, solltest du das berücksichtigen.
- Temperatur: Bei unter 5 °C sinkt die Akkuleistung. Ein Akku, der bei 20 °C 50 km schafft, kommt bei 0 °C nur noch auf 35-40 km. Im Winter musst du öfter laden.
- Reifenluftdruck: Unterdrückte Reifen erhöhen den Widerstand. Halte sie immer auf dem empfohlenen Druck (meist 2,5-3,5 bar).
Wie lange hält ein Akku?
Ein guter Elektroroller-Akku hält zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Das bedeutet: Wenn du jeden Tag einmal lädst, hält der Akku 1,5 bis 3 Jahre. Nach dieser Zeit hat er noch 70-80 % seiner ursprünglichen Kapazität. Du kannst ihn dann noch nutzen - aber die Reichweite sinkt.
Ein Akku mit 500 Wh, der ursprünglich 45 km Reichweite bot, gibt nach 800 Zyklen nur noch 35-37 km. Das ist normal. Die meisten Hersteller garantieren 500 Zyklen mit mindestens 70 % Kapazität - lies die Garantiebedingungen genau.
Wie kann ich den Stromverbrauch senken?
Du musst nicht auf dein Fahrverhalten verzichten, um effizienter zu sein. Hier sind einfache Tipps, die wirklich helfen:
- Fahre sanft: Beschleunige nicht ruckartig. Nutze den Modus mit niedriger Leistung, wenn du nicht schnell brauchst.
- Reifen prüfen: Einmal im Monat den Luftdruck checken - das spart bis zu 10 % Strom.
- Kein unnötiges Gewicht: Lass den Rucksack zu Hause, wenn du nicht brauchst. Nutze den Korb - er ist besser als auf dem Rücken.
- Immer im Modus "Eco" fahren: Fast alle Roller haben einen Energiesparmodus. Der ist nicht nur für den Akku gut - er verlängert auch die Lebensdauer des Motors.
- Nicht im Regen fahren: Nasse Straßen erhöhen den Widerstand. Außerdem lädt der Akku bei Nässe langsamer und weniger effizient.
Stromverbrauch im Vergleich: Roller vs. E-Bike vs. Auto
| Fahrzeug | Durchschnittlicher Stromverbrauch | Kosten pro 100 km (0,30 €/kWh) | Reichweite pro Ladung |
|---|---|---|---|
| Elektroroller (Standard) | 6-8 kWh | 1,80-2,40 € | 40-65 km |
| Elektroroller (Leicht) | 4-5 kWh | 1,20-1,50 € | 30-45 km |
| E-Bike (Pedelec) | 2-3 kWh | 0,60-0,90 € | 80-120 km |
| Elektroauto (Kleinwagen) | 12-18 kWh | 3,60-5,40 € | 200-300 km |
Wie du siehst: Ein E-Bike ist effizienter - aber ein Elektroroller ist schneller, kompakter und braucht weniger Platz zum Parken. Ein Auto verbraucht drei- bis viermal mehr Strom als ein Roller. Wenn du nur in der Stadt unterwegs bist, ist der Roller die klügste Wahl.
Was passiert, wenn der Akku leer ist?
Ein Elektroroller lässt sich nicht einfach schieben wie ein normales Fahrrad. Die meisten Modelle haben einen elektrischen Bremsmotor, der den Widerstand erhöht, wenn der Akku leer ist. Du kannst ihn zwar schieben - aber es fühlt sich an, als ob du einen Koffer mit Rollen über Kies ziehst.
Wenn du merkst, dass der Akku fast leer ist, schalte auf den niedrigsten Fahrmodus. Viele Roller zeigen noch 1-2 km Restreichweite an - nutze diese, um eine Ladestation zu erreichen. In Leipzig gibt es mittlerweile über 120 öffentliche Ladepunkte für Elektroroller - vor allem an Bahnhöfen, Supermärkten und Parkplätzen. Nutze Apps wie Ladepunkt oder eMobility, um die nächste Lademöglichkeit zu finden.
Wie lange dauert das Laden?
Ein typischer Elektroroller mit 500 Wh Akku braucht 4-6 Stunden, um vollständig zu laden - wenn du ihn an einer normalen Steckdose auflädst. Schnellladegeräte (mit 2-3 A) reduzieren das auf 2-3 Stunden. Aber: Häufiges Schnellladen verkürzt die Akkulebensdauer. Nutze es nur, wenn du es wirklich brauchst.
Wenn du den Roller über Nacht lädst, ist das ideal. Die meisten Akkus haben einen Schutz, der das Überladen verhindert. Du kannst ihn also sicher bis zum Morgen anstecken.
Wie viel Strom verbraucht ein Elektroroller im Jahr?
Wenn du 10 km pro Tag fährst, sind das 3.650 km im Jahr. Bei einem Verbrauch von 6 kWh/100 km ergibt das 219 kWh pro Jahr. Das ist weniger als ein Kühlschrank verbraucht - und deutlich weniger als eine Waschmaschine (300-400 kWh/Jahr).
Im Vergleich: Ein E-Auto mit 15.000 km/Jahr verbraucht etwa 2.000 kWh. Ein Elektroroller braucht also nur 10 % davon. Du kannst ihn also ohne Bedenken mit Ökostrom laden - und bist komplett klimaneutral unterwegs.
Was passiert mit dem Akku am Ende seiner Lebensdauer?
Elektroroller-Akkus sind nicht einfach Müll. Sie enthalten Lithium, Kobalt und andere wertvolle Materialien. In Deutschland gibt es gesetzlich vorgeschriebene Rücknahmepunkte - meist bei Händlern, die Roller verkaufen. In Leipzig kannst du deinen alten Akku bei jedem Elektroroller-Händler abgeben. Die Hersteller müssen ihn recyceln - und oft bekommst du sogar einen Rabatt auf einen neuen Akku.
Die Recyclingquote liegt bei über 95 %. Das heißt: Fast alles wird wiederverwendet. Ein neuer Akku braucht nur 30 % der Energie, die für einen komplett neuen Akku nötig wäre. Du trägst also mit jedem Wechsel zum Recycling auch zum Klimaschutz bei.
Wie viel Strom verbraucht ein Elektroroller pro Kilometer?
Ein typischer Elektroroller verbraucht zwischen 0,05 und 0,10 kWh pro Kilometer. Das entspricht 1,5 bis 3 Cent pro km bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh. Leichtere Modelle kommen auf nur 0,04 kWh/km - das ist weniger als ein Kaffee pro 100 km.
Kann ich einen Elektroroller an einer normalen Steckdose laden?
Ja, alle Elektroroller können an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen werden. Die meisten Ladegeräte haben einen Euro-Stecker. Es dauert 4-6 Stunden, bis der Akku voll ist. Schnellladegeräte gibt es als Extra-Zubehör - aber nutze sie nicht täglich, um die Akkulebensdauer zu schonen.
Ist ein Elektroroller teurer als ein E-Bike?
Beim Kauf ist ein Elektroroller oft günstiger - Modelle ab 800 € sind verfügbar, während E-Bikes oft ab 1.200 € beginnen. Beim Stromverbrauch ist das E-Bike effizienter (2-3 kWh/100 km vs. 6-8 kWh/100 km), aber der Roller ist schneller und kompakter. Für kurze Strecken in der Stadt ist der Roller die bessere Wahl.
Verbraucht ein Elektroroller Strom, wenn er steht?
Ja, aber nur minimal. Ein abgeschalteter Roller zieht kaum Strom - etwa 0,01 kWh pro Tag durch den Bordcomputer. Das sind 3,65 kWh pro Jahr - weniger als eine LED-Lampe. Du musst ihn also nicht vom Strom nehmen, wenn er nicht benutzt wird.
Wie lange hält ein Elektroroller-Akku?
Ein guter Akku hält 500-1.000 Ladezyklen. Das sind 1,5 bis 3 Jahre bei täglicher Nutzung. Danach hat er noch 70-80 % Kapazität - du kannst ihn weiter nutzen, aber die Reichweite sinkt. Die meisten Hersteller bieten 2 Jahre Garantie auf den Akku.
Was solltest du jetzt tun?
Wenn du gerade einen Elektroroller überlegst: Rechne deine tägliche Strecke aus. Fährst du 5 km zur Arbeit? Dann brauchst du einen Roller mit 40-50 km Reichweite. Du musst nicht jeden Tag voll laden - eine halbe Ladung reicht oft. Nutze die Eco-Modi, halte die Reifen aufgepumpt und lade nicht jede Nacht mit Schnellladern. Dann hält dein Roller länger, und du sparst Geld.
Und wenn du schon einen hast: Überprüfe den Akku-Status. Wenn die Reichweite deutlich gesunken ist, ist es Zeit, einen neuen Akku zu kaufen - nicht einen neuen Roller. Ein Austauschakku kostet 200-350 €, ein neuer Roller 1.000 €. Der Roller ist eine Investition - und mit richtigem Umgang hält er viele Jahre.
Günter Rammel
Dezember 5, 2025 AT 19:48Ich fahr seit zwei Jahren meinen Ninebot MAX und hab den Verbrauch echt runtergekriegt, indem ich immer Eco-Modus nutz und die Reifen auf 3,2 bar halte. Im Winter hab ich auch gemerkt, dass der Akku bei unter 5 Grad echt abfällt – jetzt lade ich ihn im Wohnzimmer, nicht auf dem Balkon. Totaler Gamechanger.
Und nein, man kann ihn nicht einfach schieben wie ein Fahrrad. Als ich mal leer war, hab ich gedacht, ich zieh einen Betonblock über Kies. Nicht empfehlenswert.
Thomas Lüdtke
Dezember 7, 2025 AT 02:48lol 15 Cent pro Ladung 😂 ich zahle 0,35€/kWh und trotzdem: günstiger als Kaffee. 🤷♂️
Nadja Blümel
Dezember 8, 2025 AT 17:38Ich hab mir vor drei Monaten einen Xiaomi Pro 2 geholt. Der Verbrauch ist echt überraschend niedrig. Aber ich fahr nur 8 km zur Arbeit – und nie im Regen. Hab auch keine Lust, den Roller nach der Arbeit durch nasse Straßen zu schieben. 😅
INGEBORG RIEDMAIER
Dezember 10, 2025 AT 05:12Die hier dargestellten Verbrauchswerte entsprechen weitgehend den empirischen Daten aus der Studie "Elektromobilität im urbanen Kontext", veröffentlicht vom Fraunhofer ISE 2023. Der spezifische Energieverbrauch von 6–8 kWh/100 km ist für Standardmodelle im städtischen Einsatz als repräsentativ anzusehen. Besonders hervorzuheben ist die signifikante Abhängigkeit vom dynamischen Fahrverhalten, was die Effizienzoptimierung durch Fahrertraining potenziell erhöht.
Die Annahme eines Strompreises von 0,30 €/kWh ist zudem unter Berücksichtigung der aktuellen EEG-Umlage und Netzentgelte als konservativ zu bewerten. In Regionen mit Ökostromtarifen kann dieser Wert deutlich niedriger liegen.
Koen Punt
Dezember 10, 2025 AT 15:58Interessant, dass hier so romantisch über "Eco-Modus" und "Reifenluftdruck" geschrieben wird, als wäre das eine revolutionäre Entdeckung. Die Wissenschaft der Elektromobilität ist seit 2015 mature. Was hier als "praktischer Tipp" verkauft wird, ist Standardwissen aus der Fahrzeugtechnik.
Und wer glaubt, ein Elektroroller sei "klimaneutral", der hat noch nie den Lebenszyklus eines Lithium-Ionen-Akkus analysiert. Cobalt-Mining in der DR Kongo? Bitte. Die CO2-Bilanz ist nicht besser als bei einem 125ccm-Motorrad – nur lauter.
Harry Hausverstand
Dezember 10, 2025 AT 20:11Ich hab nen alten E-Scooter von 2020. Der Akku hält noch 75 % – und ich nutz ihn immer noch. Wer einen neuen Roller kauft, statt nur den Akku zu wechseln, der hat kein Geld, sondern nur Stress.
Und ja, ich lade ihn auch nachts. Kein Problem. Die Technik ist da, um das zu verhindern. Einfach nicht überdenken, einfach machen. 😊
Stephan Lepage
Dezember 11, 2025 AT 07:35der roller ist geil aber die akkus sind ne schande ich hab drei schon weggeschmissen in zwei jahren und die laden auch nicht mehr richtig die firma zahlt nix zurück und die garantie ist ne joke
ich will mein geld zurück
Erica Schwarz
Dezember 13, 2025 AT 05:19Ich hab meinen Roller vor einem Jahr gekauft und war total skeptisch. Aber jetzt fahr ich ihn fast jeden Tag. Die Tipps mit dem Luftdruck und dem Eco-Modus haben echt was gebracht. Und ich hab auch endlich gelernt, dass ich nicht immer voll laden muss. Es ist so viel einfacher, als ich dachte.
Vielen Dank für den Artikel – hat mir wirklich geholfen!
Oliver Sy
Dezember 13, 2025 AT 22:54Als Technikberater im Bereich nachhaltige Mobilität kann ich bestätigen: Die hier genannten Werte sind innerhalb der Toleranzbandbreite korrekt. Der spezifische Energieverbrauch von 4–6 kWh/100 km für leichte Modelle entspricht den Messdaten des TÜV Nord 2024. Die Akkulebensdauer von 500–1000 Zyklen ist gemäß IEC 62619 standardisiert.
Wichtig: Der Einsatz von Schnellladern sollte auf maximal 1–2 Mal pro Woche begrenzt werden, da die thermische Belastung die Zellalterung beschleunigt. Die Nutzung von OEM-Ladegeräten ist nicht nur empfohlen – sie ist essenziell für die Sicherheit.
Recycling ist übrigens nicht optional: Gemäß EU-RL 2006/66/EG ist die Rücknahme verpflichtend. Alle Händler sind dazu verpflichtet – bitte nutzen Sie diese Dienstleistung.
Steffen Ebbesen
Dezember 14, 2025 AT 14:26Wieder so ein Artikel, der die Leute zum Elektroroller locken will, als wäre das die Lösung aller Probleme. Du fährst 20 km am Tag? Dann nimm ein E-Bike. Der Roller ist nur für Leute, die keine Lust haben, richtig zu fahren.
Und wer glaubt, dass "Eco-Modus" wirklich was bringt – der hat noch nie einen 80 kg schweren Typen mit Rucksack gesehen, der mit 30 km/h durch die Stadt rast. Das ist kein "Eco", das ist Selbstbetrug.
Stephan Brass
Dezember 15, 2025 AT 15:53der artikel ist voller fehler. 1. ein 350w motor verbraucht nicht 8-10 kwh pro 100km das ist physikalisch unmöglich. 2. der segway ninebot max hat nen 780wh akku nicht 60v. 3. 15 cent pro ladung? bei 0,30€/kwh? das is ne 500wh batterie aber 0,15€ wär nur bei 0,50€/kwh. das is alles falsch. ich hab nen roller und ich weiss wovon ich rede. das ist fake news.
Sven Schoop
Dezember 16, 2025 AT 06:14WAS IST DAS FÜR EIN SCHWACHSINN? EIN ELEKTROROLLER IST KEIN Klimaschutz-TOY! DU VERBRINGST 10 KM AM TAG? DANN FAHR RAD! ODER GEH! ELEKTROROLLER SIND NUR FÜR FAULE LEUTE, DIE NICHT MAL 20 MINUTEN LAUFEN WOLLEN! DU SPARST 10 EURO IM MONAT? GUT! ABER DU VERBRAUCHST EINEN AKKU, DER IN 2 JAHREN MÜLL IST! UND WER SAGT, DASS DER RECYCLING-PROZESS ECOLOGISCH IST? DAS IST LÜGE! DIESE BLOGS SIND NUR VON DEN HERSTELLERN GEFÖRDERT! WIR SIND NICHT DUMM!
Markus Fritsche
Dezember 16, 2025 AT 20:22Ich find’s interessant, wie wir uns mit Technik verbinden, ohne uns wirklich mit ihr auseinanderzusetzen.
Ein Elektroroller ist kein Werkzeug, um Geld zu sparen – er ist ein Symbol. Ein Symbol dafür, dass wir uns bewegen wollen, aber nicht mehr so viel wie früher. Wir wollen schnell sein, aber nicht anstrengend. Wir wollen grün sein, aber nicht auf etwas verzichten.
Vielleicht ist der wahre Verbrauch nicht der Strom – sondern unsere Erwartung, dass alles perfekt, billig und einfach sein muss.
Und das… das ist teurer als jeder Akku.
Frank Wöckener
Dezember 17, 2025 AT 13:35Da ist ein Komma vergessen, und "30 Cent pro kWh" ist falsch geschrieben – es muss "30 ct/kWh" heißen, weil es um Cent geht, nicht um Euro! Außerdem: "Schnellladegeräte mit 2–3 A" – das ist kein Schnellladen, das ist ein normales Ladegerät! Schnellladen ist ab 10 A! Und wer sagt, dass "Eco-Modus" die Lebensdauer verlängert? Das ist eine Marketinglüge! Der Motor läuft langsamer, aber die Zellen werden nicht geschont! Und wer schreibt hier "Kaffee pro 100 km"? Das ist kindisch!
Markus Steinsland
Dezember 18, 2025 AT 15:56Die hier genannten Reichweitenwerte sind nur unter idealisierten Laborbedingungen ermittelbar. In der realen urbanen Anwendung – insbesondere bei Temperaturschwankungen, intermittierendem Betrieb und variabler Last – liegt der tatsächliche Verbrauch oft bei 10–14 kWh/100 km, besonders bei Modellen mit geringer Batteriekapazität.
Die Empfehlung zur Verwendung von OEM-Ladegeräten ist nicht nur sinnvoll, sondern gesetzlich geboten gemäß der CE-Konformität und der EN 62133-2. Nicht-konforme Ladegeräte stellen ein Brandrisiko dar – und werden von Versicherungen nicht abgedeckt.
Die Recyclingquote von 95 % ist irreführend: Sie bezieht sich auf Materialwiederverwertung, nicht auf Energieeffizienz des Recyclingprozesses. Der CO2-Footprint der Recyclinganlagen ist nicht in die Bilanz eingerechnet.