Elektroroller Akku: Was du über Lebensdauer, Kosten und Auswahl wissen musst

Ein Elektroroller Akku, die Energiequelle, die deinen Roller antreibt und über deine tägliche Mobilität entscheidet. Auch bekannt als E-Roller Batterie, ist er das teuerste und wichtigste Teil deines Rollers – und oft der Grund, warum ein günstiges Modell am Ende teurer wird. Ohne einen leistungsfähigen Akku ist dein Elektroroller nur ein schweres Fahrrad mit einem kaputten Motor.

Die meisten Hersteller versprechen 40 bis 80 Kilometer Reichweite – doch in der Praxis hängt das stark von der Akku Lebensdauer, wie viele Ladezyklen der Akku übersteht, bevor er nur noch 70 % seiner ursprünglichen Kapazität hat ab. Ein guter Akku hält 500 bis 1.000 Ladezyklen – das sind etwa 3 bis 5 Jahre bei täglichem Gebrauch. Danach verliert er schnell Reichweite. Du merkst es, wenn du vorher 60 Kilometer schafftest und jetzt nur noch 35. Dann lohnt sich ein neuer Akku oft mehr als ein neuer Roller.

Wie du ihn lädst, ist genauso wichtig wie der Akku selbst. Lade ihn nie bis 100 %, wenn du ihn nicht sofort brauchst – 80 % sind ideal für die Lebensdauer. Und lass ihn nicht die ganze Nacht im Regen stehen. Kälte und Hitze schaden ihm mehr als du denkst. Ein Akku, der bei 0 Grad steht, verliert bis zu 30 % seiner Leistung – das ist kein Mythos, das ist Physik. Die besten Akkus sitzen im Rahmen, geschützt vor Stößen und Wetter. Modelle mit Akku an der Rückseite oder unter dem Sitz sind oft günstiger, aber anfälliger.

Ein 36-Volt-Akku mit 7,8 Ah (280 Wh) reicht für die Stadt. Wer länger fährt, braucht mindestens 48 Volt und 10 Ah (480 Wh). Der Unterschied? Ein 500-Wh-Akku kostet mehr, aber du lädst seltener – und das spart Zeit und Stromkosten. Laut unseren Tests kostet das Laden eines E-Rollers mit 500 Wh nur 6 Cent pro Vollladung. Das ist weniger als ein Kaffee.

Und ja – du darfst den Akku nicht einfach in den Müll werfen. In Deutschland ist er ein Elektronik-Abfall. Händler und Recyclingzentren nehmen ihn kostenlos zurück. Wer ihn illegal entsorgt, riskiert ein Bußgeld. Ein guter Akku ist keine Verbrauchsmaterial – er ist eine Investition. Und wie jede Investition lohnt es sich, in Qualität zu gehen, nicht nur in den niedrigsten Preis.

Was du in den folgenden Artikeln findest: Wie du den richtigen Akku für dein Modell findest, wie du ihn selbst wechselst, warum manche Akkus nach zwei Jahren schon schlapp machen, und welche Tests zeigen, welche Marken wirklich halten, was sie versprechen. Keine Werbung. Nur Fakten aus der Praxis.

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