45 km/h Fahrzeug: Was du über Führerschein, Gesetze und E-Roller wissen musst

Ein 45 km/h Fahrzeug, ein Elektroroller oder Kleinkraftrad, das bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell ist und in Deutschland als L1e-B-Fahrzeug klassifiziert wird. Auch bekannt als Mofa mit höherer Leistung, ist es weder ein E-Scooter noch ein E-Bike – es liegt dazwischen und unterliegt strengeren Regeln. Du darfst es nicht einfach so fahren. Wer ohne gültigen Führerschein auf einem solchen Fahrzeug unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld von bis zu 100 Euro, sondern im Falle eines Unfalls auch die eigene Haftung – denn die Versicherung zahlt nicht.

Du brauchst dafür den Führerschein der Klasse AM, eine Fahrerlaubnis, die du ab 16 Jahren erwerben kannst und die auch für Mofas mit bis zu 45 km/h gilt. Der Weg dorthin ist einfach, aber nicht kostenlos: Die Theorieprüfung kostet zwischen 80 und 150 Euro, die Fahrstunden je nach Region 30 bis 60 Euro pro Stunde. Insgesamt liegen die Gesamtkosten meist zwischen 600 und 900 Euro – je nachdem, wie schnell du lernst. Die Prüfung selbst besteht aus einem Multiple-Choice-Test und einer praktischen Fahrt, die etwa 45 Minuten dauert. Du brauchst keinen normalen Auto-Führerschein, aber du musst eine Ausbildung bei einer Fahrschule absolvieren. Wer den Führerschein schon vor 1999 erworben hat, darf ohne zusätzliche Prüfung fahren – aber das betrifft nur wenige.

Was du mit einem 45 km/h Fahrzeug fahren darfst, ist klar: Du darfst auf Straßen fahren, aber nicht auf Radwegen oder Fußgängerzonen. Du musst einen Helm tragen, du brauchst eine Versicherungsplakette, und dein Fahrzeug muss zugelassen sein – mit Kennzeichen und TÜV. Es gibt keine Ausnahmen. Einige Modelle, wie der Kabinenroller, ein geschlossenes Fahrzeug mit Sitz und Überrollschutz, das bis zu 45 km/h erreicht. fallen ebenfalls unter diese Kategorie. Sie sehen aus wie kleine Autos, aber rechtlich sind sie immer noch Kleinkrafträder – und du brauchst immer noch den AM-Führerschein.

Warum ist das wichtig? Weil viele Verkäufer und Online-Angebote das verwischen. Ein Roller mit 45 km/h wird oft als "E-Roller ohne Führerschein" beworben – das ist Betrug. Wer das glaubt, riskiert nicht nur Geld, sondern auch seine Sicherheit. Die Polizei kontrolliert immer häufiger. Und wenn du einen Unfall verursachst, ohne Führerschein und Versicherung, dann bist du selbst für alle Schäden verantwortlich – und das kann dich finanziell ruinieren.

Du findest hier keine Werbung für bestimmte Modelle. Stattdessen bekommst du klare Antworten: Wie viel kostet der Führerschein wirklich? Welche Roller sind legal? Was musst du mitführen? Und warum du nicht auf das Angebot eines "günstigen" 45 km/h Fahrzeugs ohne Prüfung hereinfallen solltest. Alles, was du brauchst, um sicher, legal und ohne Überraschungen unterwegs zu sein – mit Fakten, nicht mit Versprechen.

Darf ich ein Auto ohne Führerschein mit 45 km/h fahren? - Rechtliche Regeln in Deutschland

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In Deutschland darfst du kein Auto ohne Führerschein mit 45 km/h fahren. Nur bestimmte Elektroroller der Klasse L1e-B sind erlaubt - und dafür brauchst du eine Mofa-Prüfbescheinigung oder einen Führerschein. Hier erfährst du, was legal ist und was dich teuer zu stehen kommen kann.

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