E-Scooter kaufen Deutschland: Was du vor dem Kauf wissen musst

Beim E-Scooter, ein elektrisch angetriebener Zweiradroller für den Stadtverkehr, der in Deutschland unter bestimmten Regeln fahrbar ist. Auch als Elektroroller bekannt, ist er eine praktische Alternative zum Auto – aber nur, wenn du weißt, was du kaufst. Viele denken, ein günstiger E-Scooter ist automatisch eine gute Wahl. Doch in Deutschland ist das oft eine Falle: Billige Modelle haben schwache Akkus, unsichere Bremsen und keine echte Versicherung. Du solltest nicht nur auf den Preis schauen – sondern auf das, was wirklich zählt.

Bevor du einen Elektroroller, ein Fahrzeug mit Elektromotor, das in Deutschland meistens mit Mofa-Prüfbescheinigung oder Führerschein gefahren werden darf kaufst, musst du wissen, welche Fahrerlaubnis, die gesetzliche Berechtigung, ein bestimmtes Fahrzeug zu führen – bei E-Scootern meist die Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Führerschein der Klasse AM du brauchst. Die meisten E-Scooter in Deutschland dürfen nur mit Mofa-Prüfbescheinigung (ab 15 Jahren) oder einem Führerschein gefahren werden. Einige Modelle mit bis zu 20 km/h sind ohne Führerschein erlaubt – aber nur, wenn sie wirklich als Kleinkraftrad zugelassen sind. Viele Händler verkaufen solche Roller als "fahrerlaubnisfrei", aber die Zulassung stimmt nicht. Das kostet dich später Bußgelder – bis zu 70 Euro und mehr. Achte auf das blaue Kennzeichen und die Versicherungsplakette. Ohne die ist der Roller illegal.

Dann kommt die Versicherung, die Haftpflichtversicherung, die jeder E-Scooter in Deutschland haben muss, um auf öffentlichen Wegen fahren zu dürfen. Sie kostet zwischen 40 und 80 Euro pro Jahr – je nach Alter, Modell und Versicherer. Kein E-Scooter ohne Versicherung. Und nein, du kannst nicht einfach auf die eigene Haftpflicht ausweichen. Der Roller braucht eine eigene Versicherung. Und du musst die Plakette sichtbar am Fahrzeug anbringen. Wer das vergisst, riskiert ein Bußgeld von bis zu 100 Euro. Auch der Akku ist entscheidend: Ein guter E-Scooter hat mindestens 250 Wh Kapazität und kommt mit einer Ladung 25 bis 40 km weit. Wer nur 15 km Reichweite braucht, spart Geld. Wer mehr will, zahlt mehr – und muss auf Ladezeiten achten. Ein Akku mit 500 Wh ist für längere Strecken sinnvoll, aber schwerer und teurer.

Die Bremsen, die Lichter, die Reifen – das alles zählt. Ein E-Scooter mit nur einer Bremsen ist riskant. Die Vorderbremse ist der wichtigste Teil. Viele billige Modelle haben nur eine Fußbremse – das ist kein Sicherheitsmerkmal, das ist ein Risiko. Und Licht? Ohne Front- und Rücklicht darfst du ab Dämmerung nicht fahren. Auch das ist Gesetz. Und wer den Roller draußen stehen lässt, muss auf Regen, Kälte und Diebstahl achten. Nicht jeder Akku verträgt Minusgrade. Einige verlieren bis zu 30 % Reichweite bei Kälte. Und wer den Roller nicht abschließt, verliert ihn – schnell.

Der beste Zeitpunkt, um einen E-Scooter in Deutschland zu kaufen, ist zwischen November und Februar. Dann räumen Händler alte Modelle ab – oft mit 30 bis 50 % Rabatt. Neue Modelle kommen erst im Frühjahr. Wer jetzt kauft, spart Hunderte Euro. Aber achte auf den Akku: Ein 2 Jahre alter Akku hat oft nur noch 70 % seiner ursprünglichen Leistung. Frag nach dem Herstellungsdatum. Und vergiss nicht: Ein günstiger E-Scooter ist nur dann ein Schnäppchen, wenn er legal, sicher und wartbar ist. Sonst wird er zur Kostenfalle.

Du findest hier alles, was du brauchst, um den richtigen E-Scooter zu wählen: von den gesetzlichen Regeln über die besten Modelle 2025 bis hin zu Tipps, wie du die Lebensdauer deines Rollers verlängerst. Kein Werbeblabla – nur das, was wirklich zählt.

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