E-Roller fahren: Was du wissen musst, um legal und sicher unterwegs zu sein
Wenn du E-Roller fahren, einen elektrischen Zweirad-Typ mit Sitz, der in Deutschland als Kleinkraftrad klassifiziert wird. Auch als Elektroroller bekannt, ist er eine praktische Alternative zum Auto – besonders in der Stadt. Aber: Nicht jeder Roller ist gleich, und nicht jeder darf ohne Führerschein gefahren werden. Viele denken, ein E-Roller ist wie ein E-Scooter – doch das ist ein gefährlicher Irrtum. Ein E-Roller hat einen Sitz, eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und fällt unter die Klasse L1e-B. Das bedeutet: Du brauchst einen Führerschein, eine Versicherung, ein Kennzeichen und oft auch einen Helm. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Haftung im Unfallfall.
Was du wirklich brauchst, hängt von der Leistung ab. Ein E-Roller mit 25 km/h, ein Kleinkraftrad, das ohne Führerschein gefahren werden darf, wenn er unter 15 km/h ist und die Prüfbescheinigung vorliegt. Auch als Mofa bezeichnet, ist er für Jugendliche ab 15 Jahren geeignet – aber nur, wenn er nicht mehr als 1 kW Leistung hat. Ein E-Roller mit 45 km/h, ein echtes Kleinkraftrad, das einen Mofa- oder Automobil-Führerschein erfordert. Auch als 45 km/h Roller bekannt, ist er schneller, leistungsstärker und teurer in der Versicherung – aber erlaubt dir, schneller durch den Stadtverkehr zu kommen. Die Versicherung kostet zwischen 50 und 150 Euro im Jahr, je nach Alter, Wohnort und Modell. Wer sparen will, checkt die Haftpflicht-Angebote von Anbietern wie Allianz oder AXA – aber nie ohne den Versicherungsnachweis im Portemonnaie.
Der Kaufpreis variiert stark: Ein guter E-Roller für 25 km/h kostet ab 800 Euro, ein leistungsstarker 45-km/h-Roller liegt bei 1.500 bis 2.500 Euro. Die günstigsten Modelle findest du oft im Winter – zwischen November und Februar, wenn Händler alte Bestände abverkaufen. Achte auf den Akku: 500 Wh reichen für 60–80 km Reichweite, mehr brauchst du nur, wenn du oft bergauf fährst oder lange Strecken zurücklegst. Und vergiss nicht: Der Akku gehört idealerweise im Rahmen, nicht hinten oder vorne – sonst verlierst du die Balance und erhöhst das Risiko eines Sturzes.
Was du hier findest, sind klare, praktische Antworten auf die Fragen, die wirklich zählen: Welchen Führerschein brauchst du? Wie teuer ist die Versicherung wirklich? Welche Roller darfst du ohne Lizenz fahren? Und wo liegen die Fallstricke bei günstigen Angeboten? Keine Theorie – nur das, was du brauchst, um sicher, legal und ohne Überraschungen mit deinem E-Roller unterwegs zu sein.
18
Nov
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