E-Roller Fahrerlaubnis: Was du wirklich brauchst, um legal zu fahren

Wer einen E-Roller, ein elektrisches Zweirad mit Sitz und bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auch als Kleinkraftrad bezeichnet, ist es in Deutschland nicht einfach so fahrbar. braucht eine gültige Fahrerlaubnis – und die ist nicht bei jedem Modell gleich. Viele denken, ein E-Roller ist wie ein E-Scooter, aber das ist ein gefährlicher Irrtum. Während E-Scooter mit 20 km/h und ohne Führerschein fahrbar sind, fallen E-Roller ab 25 km/h unter andere Regeln. Wer hier falsch liegt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Haftung im Unfallfall.

Die wichtigste Unterscheidung: Für E-Roller mit 25 km/h reicht der Mofa-Führerschein, eine Prüfbescheinigung, die du ab 15 Jahren machen kannst, ohne theoretische Prüfung. Du brauchst keinen klassischen Führerschein, aber du musst eine theoretische Einweisung und eine praktische Fahrstunde absolvieren. Für E-Roller mit 45 km/h brauchst du hingegen den Klasse AM-Führerschein, die Lizenz für Kleinkrafträder mit bis zu 45 km/h, die du ab 16 Jahren erhältst. Der kostet zwischen 800 und 1.200 Euro – inklusive Theorie, Praxis und Prüfung. Und ja, du brauchst auch eine Versicherung, den Versicherungskennzeichen und den Ausweis mit. Ohne das alles bist du nicht nur illegal unterwegs, du bist auch unversichert.

Was viele vergessen: Die Fahrerlaubnis hängt nicht vom Motor, sondern von der Geschwindigkeit ab. Ein E-Roller mit 25 km/h und Sitz ist ein Kleinkraftrad. Ein E-Scooter mit 20 km/h und Stehposition ist ein Elektrokleinstfahrzeug – da reicht die Prüfbescheinigung nicht, aber auch kein Führerschein. Die Regeln sind kompliziert, aber klar: Wenn du über 20 km/h fährst und sitzt, brauchst du eine Lizenz. Und wenn du einen E-Roller kaufst, prüfe vorher, ob er auf 25 oder 45 km/h begrenzt ist. Das entscheidet, ob du 80 Euro oder 1.000 Euro ausgibst – für die Lizenz, nicht für das Fahrzeug.

Die meisten, die einen E-Roller kaufen, wollen schnell, günstig und ohne Aufwand unterwegs sein. Aber die Wahrheit ist: Wer sparen will, muss zuerst die Regeln verstehen. Du kannst nicht einfach auf einen E-Roller steigen, wie auf ein Fahrrad. Du brauchst die richtige Lizenz, die richtige Versicherung und die richtigen Papiere. Sonst läufst du Gefahr, im besten Fall 100 Euro zu zahlen – im schlimmsten Fall, dich selbst zu verklagen, wenn du jemanden anfährst. Das hier ist kein Spiel. Das ist Straße. Und auf der Straße zählt, was du mitführst – nicht was du denkst.

Unten findest du alle Artikel, die dir helfen, diesen Weg richtig zu gehen: von den Kosten der Fahrerlaubnis über die Unterschiede zwischen E-Roller und E-Scooter bis hin zu den Papiere, die du immer dabei haben musst. Keine Theorie. Nur das, was du brauchst, um legal, sicher und ohne Überraschungen unterwegs zu sein.

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