E-Scooter Europa: Alles, was du über Fahrverbot, Versicherung und Gesetze wissen musst

Ein E-Scooter, ein elektrisch angetriebenes Zweirad mit Lenker und Stehfläche, das in Deutschland als Kleinkraftrad klassifiziert ist. Auch bekannt als Elektroroller, ist er kein Spielzeug – und wer das vergisst, zahlt schnell 55 Euro Bußgeld.

In Europa gilt einheitlich: E-Scooter dürfen maximal 20 km/h fahren. Das ist kein Vorschlag, sondern Gesetz. Wer schneller fährt, riskiert nicht nur einen Strafzettel – er gefährdet sich und andere. In Deutschland musst du den E-Scooter auf Radwegen oder Fahrradstraßen nutzen, nicht auf Bürgersteigen. Und du brauchst eine Versicherungsplakette. Ohne sie ist das Fahrzeug nicht fahrbar – egal, wie günstig er war. Die Haftpflichtversicherung kostet im Jahr meist zwischen 40 und 70 Euro. Teurer wird es nur, wenn du eine Vollkasko willst – aber die lohnt sich nur bei teuren Modellen über 1.500 Euro.

Ein großer Irrtum: Du brauchst keinen Führerschein – aber du brauchst eine Mofa-Prüfbescheinigung, eine einfache Fahrerlaubnis, die ab 15 Jahren erworben werden kann und keine theoretische Prüfung erfordert. Wer ohne sie fährt, macht sich strafbar. Und nein, du darfst dein Handy nicht benutzen – nicht mal mit Kopfhörer. Das ist kein Vergehen, das ist ein klarer Gesetzesbruch. Wer sich ablenken lässt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch schwere Unfälle. Der Helm ist zwar nicht verpflichtend – aber wer ihn trägt, überlebt einen Sturz viel wahrscheinlicher.

Die meisten E-Scooter in Europa sind für den Stadtverkehr gebaut: leicht, wendig, aber nicht wetterfest. Regen, Kälte, Schnee – das schadet dem Akku und der Elektronik. Wer den Roller draußen lässt, spart Platz, aber nicht Geld. Die Batterie verliert bei Minusgraden bis zu 40 % ihrer Reichweite. Und Diebstahl? Ein echtes Problem. Ein gutes Schloss ist keine Option – es ist Pflicht.

Was viele nicht wissen: Ein E-Scooter ist nicht dasselbe wie ein E-Roller. Der Roller darf bis zu 45 km/h fahren, braucht einen Führerschein und ist oft schwerer. Der E-Scooter ist das schnelle, billige Alltagsmittel – aber nur, wenn du die Regeln kennst. Wer hier falsch handelt, zahlt doppelt: einmal beim Kauf, einmal bei der Polizei.

Unter den 25 Artikeln in dieser Sammlung findest du alles, was du brauchst: von den genauen Kosten der Versicherung bis zu den legalen Grenzen des Fahrens. Wir zeigen dir, welche Modelle wirklich zuverlässig sind, wo du sparen kannst und warum ein billiger E-Scooter oft teurer wird. Du findest keine Werbung – nur Fakten, die du brauchst, um sicher, legal und ohne Überraschungen durch die Stadt zu fahren.

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