E-Scooter fremde Länder: Was du beim Fahren im Ausland wissen musst

Ein E-Scooter, ein elektrisch angetriebenes Zweirad mit Lenker und Trittfläche, das in vielen Ländern als persönliches Verkehrsmittel genutzt wird. Auch bekannt als Elektroroller, ist er in Deutschland unter klaren Regeln erlaubt – doch was passiert, wenn du ihn in ein anderes Land mitnimmst? Viele denken, ein E-Scooter ist wie ein Koffer: du packst ihn ein, fliegst los und fährst einfach los. Doch das ist ein gefährlicher Irrtum. In Frankreich darfst du auf Gehwegen fahren, in Spanien nicht. In Italien brauchst du eine Versicherungsplakette, in Österreich eine Mofa-Prüfbescheinigung – und in der Schweiz ist ein Helm Pflicht, selbst wenn du in Deutschland nie einen tragen musstest.

Die Versicherung, die Haftpflicht für Schäden an Dritten abdeckt, die bei der Nutzung eines E-Scooters entstehen können ist kein deutsches Problem. Deine deutsche Haftpflicht deckt dich im Ausland meistens ab – aber nur, wenn du in Ländern der EU oder dem EWR bist. In der Türkei, Marokko oder den USA? Dann bist du ohne Versicherungsschutz. Und wenn du dort einen Unfall verursachst? Du zahlst selbst – und das kann schnell fünfstellig werden. Auch die Höchstgeschwindigkeit, die gesetzlich erlaubte maximale Fahrgeschwindigkeit eines E-Scooters, die in Deutschland auf 20 km/h begrenzt ist variiert. In Amsterdam sind 25 km/h erlaubt, in Berlin nur 20. Wer in Wien mit 25 km/h fährt, riskiert ein Bußgeld von über 100 Euro. Und wer in Barcelona auf dem Bürgersteig fährt, bekommt nicht nur eine Geldstrafe – sondern der Scooter wird auch beschlagnahmt.

Es gibt keine einheitliche E-Scooter-Regelung in Europa. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze – und die werden oft nicht übersetzt, nicht erklärt und nicht angekündigt. Du findest keine Schilder mit "E-Scooter verboten" – du findest nur Polizisten, die dich kontrollieren. Und die fragen nicht, ob du aus Deutschland kommst. Sie prüfen nur, ob du legal fährst. Deshalb ist es kein Luxus, sich vor der Reise zu informieren. Es ist eine Notwendigkeit. Du musst nicht nur wissen, wo du fahren darfst, sondern auch, welche Papiere du mitführen musst: Ausweis, Versicherungsbestätigung, manchmal sogar den Führerschein. In einigen Ländern ist ein Mofa-Führerschein nötig, selbst wenn dein Scooter nur 15 km/h fährt. Und wer glaubt, ein Helm sei optional, irrt sich oft – besonders in Ländern mit strenger Verkehrspolizei.

Die Reise mit dem E-Scooter ist kein Urlaubstraum, wenn du die Regeln nicht kennst. Es ist eine logistische Herausforderung – mit Risiken, die du nicht unterschätzen darfst. Aber du kannst sie meistern. Indem du dich vorher informierst, die lokale Gesetzgebung prüfst und deine Ausrüstung anpasst. Was du hier findest, sind keine allgemeinen Tipps. Das sind konkrete Erfahrungen aus echten Reisen, mit Fehlern, Bußgeldern und Lösungen – alles basierend auf den Artikeln, die du gleich unten findest. Du lernst, wo du fahren darfst, wie du dich versicherst, und warum dein teurer Scooter in einem anderen Land plötzlich wertlos sein kann – wenn du nicht aufpasst.

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