Elektroroller Ökobilanz: So umweltfreundlich sind E-Roller wirklich

Ein Elektroroller, ein kleines, elektrisch angetriebenes Fahrzeug für den Stadtverkehr, das oft als Ersatz für Auto oder Motorrad genutzt wird. Auch bekannt als E-Scooter, ist er ein zentrales Element der urbanen Mobilität – aber wie gut ist er wirklich für die Umwelt? Viele denken, weil er elektrisch ist, muss er automatisch grün sein. Doch die Ökobilanz eines Elektrorollers ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Es geht nicht nur um das Fahren – es geht um die Herstellung, den Strom, die Batterie und die Lebensdauer.

Die Batterie, die Energie speichert und den Roller antreibt – meist Lithium-Ion, ähnlich wie im Handy oder E-Bike ist der größte Umwelt-Faktor. Ihre Herstellung verbraucht Energie und seltene Rohstoffe. Doch im Vergleich zu einem Auto ist das kaum etwas: Ein E-Roller-Batterie wiegt 3–5 kg, ein Auto-Akku bis zu 500 kg. Und während ein Auto über 15 Jahre etwa 20 Tonnen CO2 ausstößt, kommt ein E-Roller auf gerade mal 1–2 Tonnen – inklusive Produktion. Das liegt vor allem an der Stromversorgung, der Energiequelle, die den Roller auflädt – und in Deutschland wird immer mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugt. Wenn du deinen Roller mit Ökostrom lädst, sinkt der CO2-Fußabdruck noch weiter.

Was viele vergessen: Der E-Roller braucht keinen Parkplatz, keine Straße, keine Abgasanlage. Er verbraucht pro 100 Kilometer gerade mal 0,5 bis 1 kWh Strom – das kostet weniger als 10 Cent. Ein Auto braucht dafür 6–8 Liter Benzin, also 10–15 Euro. Und wenn du den Roller statt des Autos nutzt, sparst du nicht nur Geld – du reduzierst Stau, Lärm und Feinstaub. Die Nutzungsrate, wie oft ein Fahrzeug wirklich gefahren wird ist entscheidend: Ein E-Roller, den du täglich nutzt, ist ökologisch viel sinnvoller als ein Auto, das nur am Wochenende rausgeholt wird.

Und was ist mit der Lebensdauer? Ein guter E-Roller hält 5–7 Jahre – manche sogar länger. Die Akkus sind heute oft austauschbar, und Reparaturen sind einfach und günstig. Im Gegensatz zu Autos, die nach 10 Jahren oft als Schrott enden, können E-Roller Teile weiterverwenden. Und ja, es gibt auch Nachteile: Die Produktion von Batterien hat einen Preis, und der Abbau von Lithium belastet die Umwelt. Aber im Vergleich zum Auto? Der E-Roller ist klar besser.

Du findest hier keine Werbung, keine Übertreibungen – nur klare Fakten, die aus den tatsächlichen Erfahrungen von Nutzern und den Daten der letzten Jahre stammen. Wir zeigen dir, wie du den besten E-Roller für deine Ökobilanz wählst, wie du ihn richtig lädst und warum er oft die beste Wahl ist – egal ob du 5 oder 50 Kilometer am Tag fährst.

Wie umweltschädlich sind E-Roller wirklich? Die Fakten zur Ökobilanz

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E-Roller sind nicht automatisch umweltfreundlich. Ihre Ökobilanz hängt von Lebensdauer, Stromquelle und Recycling ab. Erfahre, wann sie wirklich besser sind als Auto oder Fahrrad.

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